Cabo del Pinar bis Cabo Formentor

Auch diese Ecke, die Bucht von Pollensa ist gespickt mit schönen Ecken. Eine davon, Cala del Pinar, wird von einem etwas merkwürdigen Häuslesbesitzer eifersüchtig bewacht und mittels Bojen gegen Ankerlieger abgesperrt. So muss man weiter aussen ankern, wo allerdings auch wegen Kraut schlechterer Halt ist.

Cocodrilo, wie der Hafen von Bonaire auch noch genannt wird, ist ein kleiner, feiner Hafen mit einer noch kleineren Einfahrt. Für eine dicke Katze wie uns nur an ruhigen Tagen zu empfehlen. Davon abgesehen ist er innen auch nicht gerade gross, aber schön, wie gesagt.

Vor Puerto Pollensa´s Strand kann man ankern, es gibt dort meherere Dauerlieger, teilweise Charterboote der (deutschen) Segelschule. Nächste Möglichkeit ist neben dem Hafen, vor dem Ort. Allerdings hauen dort bei Mistral enorme Fallwinde rein, die mit Affengeschwindigkeit die steilen Berge runtergerast kommen. Uns gefällt es am besten auf dem Ankerplatz neben dem Leuchtturm, unterhalb des alten Forts.
Vorsicht : der Grund ist zwar bewachsener Sand, aber es gibt Unterwasserhügel, die sehr abrupt ansteigen, also nicht zu dicht unter Land ankern ohne ausreichende Ortskenntnisse. Wegen des Krauts muss der Anker sorgfältig eingefahren werden, dann allerdings hält der Grund gut, wir haben hier einen 8er gemütlich abgewettert!

Eine weitere Ankermöglichkeit ist die Bucht unterhalb des Luxushotels "Formentor", die wahrscheinlich wegen dieser illustren Nachbarschaft so gesucht ist. Für unsren Geschmack ist der Ankergrund zu mies, auch hier findet man Felsplatten, der Anker greift nicht gut. Zum ruhigeren Schlafen empfiehlt es sich, vor Pollensa zu ankern.

 


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