Diese Region wird Calas de Mallorca genannt und ist die Buchtenküste schlechthin. Allgemein gilt: der Grund ist meist gut haltender Sand, das Wasser kristallklar, die Fauna dürftig, aber das ist, bis auf Cabrera, in diesen Gewässern wohl nichts Neues!. Calas mit Strassenanbindung sind naturgemäss im Sommer überlaufen, bei anderen findet man noch ruhigere Ankerplätze, da sich an Land nur die Tapferen und Robinson-Crusoe-Erprobten durchgeschlagen haben.
Übernachten konnten wir 1995 hier, so unglaublich das klingt, kein einziges Mal aufgrund des bereits erwähnten, wechselhaften Wetters. Die Calas sind alle offen, bis auf Cala Murada, aber auch sie bietet keinen sicheren Schutz.
Die obengenannte Erfahrung hat sich auch nach unserer Rückkehr aus der Türkei nicht revidiert. Hartgesottenen mag der nächtliche Schwell nichts ausmachen, wir finden´s einfach nur ungemütlich. Also, man geniesse tagsüber die wirklich herrliche Umgebung mit wunderschönem Badewasser und suche sich für die Nächte ein ruhiges Plätzchen in Porto Pedro, Porto Colom oder Porto Cristo.
Eine Bucht, die gewunden ist und in die man sich evtl. einkuscheln könnte, ohne allzuviel zu rollen, ist Cala Mitjana, weithin erkennbar an dem Flaggenmast, der an ihrer Steuerbordeinfahrt steht.