Sailors World
Ecker 1000 Meilen-Race '98


AUSSCHREIBUNG ZADAR - PYLOS - KUSADASI
MELDUNGEN Bitte bis spätestens 31. August 1998 bei :
ECKER YACHTING
Stantlerstraße 16A
A-4910 Ried i. I.
Telefon:07752-87974 Fax: 87557
ECKER YACHTING
Stantlerstraße 16A
D-94032 Passau
Telefon: 0851-59720 Fax: 53586
TEILNAHME-
BERECHTIGUNG
Teilnahmeberechtigt sind nur Fahrtenyachten (Charter- oder eigene Yachten), die nach den für das Fahrtgebiet vorgesehenen nationalen Vorschriften ausgerüstet sind.
NENNGELD Pro Teilnehmer öS 2.450,- / DM 350,-
pro Schiff öS 4.500,- / DM 640,-
EINZELBUCHER Der Veranstalter vermittelt gerne zwischen Einzelbuchern und Skippern, deren Crew noch nicht vollständig ist.
WETTFAHRT-
LEITUNG
Die Wettfahrtleitung befindet sich während der Regatta auf dem Begleitschiff.

Regattaleiter: Wolfgang LEGENSTEIN
Stellvertreter: Paul HAFNER
Zeitnehmung u. Auswertung: Herbert FÖRSTL

STARTNUMMERN-
AUSGABE
Sonntag, den 18. Oktober 1998 ab 09:00 Uhr
START IN ZADAR Der Start erfolgt am Montag, den 19. Oktober 1998 um 12:00 Uhr
START IN PYLOS Der Start ist am Samstag, den 24. Oktober 1998 um 12:00 Uhr vorgesehen.
ZIELLINIE Die Ziellinien in Pylos und im Zielhafen werden bei der Skipperbesprechung vor dem Start zum jeweiligen Ziel bekanntgegeben.
STRECKENFÜHRUNG Das Durchfahren des Zdrelac Kanal (Brücke) zwischen den Inseln Ugljan und Pasman ist verboten. Die übrige Streckenführung ist bis auf den Zwischenstopp in Pylos frei wählbar.
ENTFERNUNGEN Kartenkurs: Zadar - Pylos = 524 Nm
Pylos - Kusadasi = 350 Nm
FUNKVERBINDUNG Generell auf VHF - Kanal 77
MOTORSTUNDEN Jeder Yacht steht pro Teilstrecke 1 Motorstunde für Hafenmanöver etc. zur Verfügung. Motorbetriebszeiten über dieser erlaubten Zeit werden mit dem dreifachen Wert zur gesegelten Zeit hinzugefügt. Auf der ersten Teilstrecke nicht verbrauchte Motorstunden verfallen und werden bei der zweiten Wettfahrt nicht angerechnet. Nicht verbrauchte Motorstunden werden nicht rückvergütet!
Die Verwendung eines eventuell mitgeführten Außenbordmotors ist untersagt.
Solche Motoren werden von der Wettfahrtleitung verplombt
BLACKBOX Zur Kontrolle der Motorbetriebsstunden wird vom Veranstalter auf jeder teilnehmenden Yacht ein Meßgerät (Blackbox) eingebaut.
Die Zeitmessung beginnt, sobald ein Gang eingelegt wird, auch wenn die Maschine abgestellt ist. Es ist ausschließlich Sache des Skippers und der Crew, darauf zu achten, daß der Ganghebel in Leerlaufstellung ist, wenn die Maschine abgestellt ist oder zum Laden der Batterien läuft.
Da es bei früheren Wettfahrten des öfteren durch Unachtsamkeit (eingelegter Gang bei abgestellter Maschine) der Crews zu Beanstandungen der gezählten Motorstunden kam, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß Motorstunden, die durch ein Versehen mitgezählt wurden, nicht rückvergütet werden.
MOTORSTUNDEN-
PROTOKOLL
Von der Regattaleitung wird auf jedes teilnehmende Schiff ein Motorstunden-protokoll gegeben. Dieses Protokoll muß exakt und unabhängig vom Logbuch geführt werden. Für Einträge muß ein dokumentenechter Schreibstift (Kugel-schreiber o.ä.) benutzt werden. Einträge mit anderen Stiften sind unzulässig. Das Motorstundenprotokoll muß unmittelbar nach den jeweiligen Zieldurch-gängen bei der Regattaleitung abgegeben werden.
LOGBUCH Jeder Skipper ist verpflichtet, das Logbuch speziell auch im Hinblick auf die Motorstunden, zu führen. Die Blackbox, der Standardbetriebsstundenzähler, das Logbuch und das Motorstundenprotokoll bilden die Grundlage zur genauen Erfassung der verbrauchten Motorstunden. Auch das Logbuch muß mit dokumentenechten Schreibstiften geführt werden. Bei Korrekturen ist der ursprüngliche Eintrag mit einem Strich so zu streichen, daß er leserlich bleibt. Auch die vom Veranstalter vorgesehenen Logbuchvordrucke sind auf Ver-langen der Wettfahrtleitung vorzulegen.
HILFELEISTUNG
(IWB Grundregeln)
Jede Yacht muß jedem Fahrzeug oder jeder Person in Gefahr jeden nur möglichen Beistand leisten, wenn sie dazu in der Lage ist dies zu tun. Sollte hierfür das Schleppen einer teilnehmenden Yacht erforderlich sein, gelten die Bestimmungen des folgenden Absatzes.
SCHLEPPEN Den Motorstunden der geschleppten Yacht wird der vierfache Wert der Zeit-dauer des Schleppvorganges hinzugerechnet.
Ein eventueller Zeitverlust der schleppenden Yacht wird ab Beginn der Kurs-änderung zum Havaristen individuell berechnet u. entsprechend vergütet. Die Motorstunden während der Schleppverbindung werden der schleppenden Yacht von den gesamten Motorbetriebsstunden abgerechnet.
SEGEL Die Verwendung jeglicher Leichtwindsegel wie Spinnaker, Blister, Flasher oder ähnliches ist untersagt. Es dürfen nur Vorsegel verwendet werden, die auf der gesamten Länge des Vorlieks am Vorstag angeschlagen sind. Vorsegel dürfen nur an Vorstagen gefahren werden, deren Länge dem Standardvorstag (7/8 Rigg, Toprigg) entspricht. Werden zusätzliche Segel, z.B. für die Rück-überstellung der Yacht, mitgeführt, ist dies der Regattaleitung mitzuteilen, diese verplombt die Segelsäcke bis zum Ziel. Das Mitführen zusätzlicher, nicht gemeldeter Segel ist ein Grund zur Disqualifikation der Yacht.
REGELN Soweit nicht durch Segelanweisungen festgelegt,
gelten die Internationalen Wettsegelbestimmungen der IYRU.
SCHIEDSGERICHT Die Zusammensetzung des Schiedsgerichtes steht noch nicht fest. Die Namen der Schiedsrichter werden bei der Skipperbesprechung vor dem Start zur ersten Teilstrecke bekanntgegeben.
PROTEST UND
PROTESTGEBÜHR
Ein Protest kann bis spätestens 2 Stunden nach Zieldurchgang der protestierenden Yacht schriftlich bei der Regattaleitung eingebracht werden. Die Protestgebühr beträgt öS 3.000,- / DM 430,-
WERTUNG Die Wertung erfolgt aufgrund der Summe der Zeiten der beiden Teilstrecken . Zur Ermittlung der berechneten Zeit wird die
Offshore Yardstickzahl

herangezogen. Diese wird aufgrund des Leistungspotentials der Yacht und der Angaben im Datenblatt (ladbar als Winword-Datei) von der Wettfahrtleitung festgelegt.
Berechnete Zeit = (Gesegelte Zeit + evtl. Motor-Strafzeit) / Yardstickzahl x 100

Gruppensieger:
Bei mindestens sieben Teilnehmern einer Gruppe erhalten die ersten drei einen Pokal, bei weniger Teilnehmern das erste Drittel. Wertung nach berechneter Zeit.
Ecker Cup
(Wanderpokal) : Für das schnellste Schiff nach berechneter Zeit.
Blaues Band:
Sonderpreis für die schnellste Yacht nach gesegelter Zeit zuzügl. Motostunden.
WERBUNG UND
SPONSOREN
Außer der hier im Anhang ( ladbar als Winword-Datei ) zu dieser Ausschreibung entsprechend den Internationalen Wettsegelbestimmungen der IYRU genannten ist jede Werbung untersagt.
ÄNDERUNGEN Die Regattaleitung behält sich das Recht vor, einzelne Bestimmungen zu ändern. In diesem Fall werden die Teilnehmer umgehend verständigt.
HAFTUNG Durch die Meldung und Teilnahme an dieser Regatta verzichtet jeder Teilnehmer auf die Geltendmachung von Haftpflichtansprüchen jedweder Art, gegenüber dem Veranstalter und den an der Durchführung der Regatta be-teiligten Personen.
Jeder Eigner oder Charterer haftet selbst für die Einhaltung aller ihn betreffenden gesetzlichen Vorschriften, was damit auch Bedingung für die Teilnahme ist.
Für eine persönliche, ausreichende Versicherung, von Yacht und Mannschaft ist jeder Skipper selbst verantwortlich.

Sailorsworld erhielt diese Daten direkt von Ecker Yachting

Anhang als Winword-Dateien:

Yacht Datenblatt Anhang zur Regatta Ausschreibung

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