SailorsWorld Luxussteuer auf Sardinien für Yachten   
Luxussteuer auf Sardinien für Yachten 03-06-2007
Nun ist sie also doch durch, entgegen aller Proteste und Eingaben.
Skipper, die ihren Liegeplatz NICHT dauerhaft auf Sardinien haben (also alle Durchreisende und Urlauber, die diese schöne Insel besuchen) und deren Boot über 14m misst, werden kräftig zur Kasse gebeten.
Es gibt nun keine Diskussionen mehr, bei Nichtzahlen erfolgt Strafverfolgung.

Die Verordnung in Zahlen:
Motorboote ab 14m (46 Fuss) müssen innerhalb von 24 h nach anlaufen eines sardischen Hafens
die Abgabe zahlen, die für ein Boot zwischen 14 und 16m bei rund 1000 Euro, zwischen 16 udn 20m bei 2000 Euro liegt und wessen Boot länger als 60 m misst, ist mit 15000 Euro dabei.
Segelboote zahlen hiervon jeweils die Hälfte.
machen, Segelyachten zahlen jeweils die Hälfte.
Diese Steuer wird nur von 1. Juni bis 30. September erhoben, gültig für ein ganzes Jahr.
Selbst wer nur einmal kurz Sardinien anläuft, muss dennoch den kompletten Betrag für ein Jahr entrichten.
Dauerlieger sowie Teilnehmer an Rennen und Regatten sind ausgenommen.

Die Meinungen sind geteilt. Während Inselchef Renato Soru mit millionenschweren Mehreinkünften rechnet, (diese Luxussteuer gilt im übrigen genauso für Privatflugzeuge und Ferienhäuser Nichtresidenter) sind die Betreiber von Yachthäfen alles andere als glücklich, sehen sie doch bereits die ersten Yachten in Richtung Griechenland oder Kroatien abwandern.

Und noch nicht mal auf die Superreichen ist noch Verlass.. Bill Gates hat seinen Aufenthalt auf seiner Superyacht gecancelt....
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