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FINIKE
Finike rüstet sich für´s 21. Jahrhundert!
Mittelmeersegler kennen Finike als verträumtes Fischernest, Touristen können sich neben so bekannten Namen wie Marmaris, Antalya oder Bodrum unter Finike herzlich wenig vorstellen.
Das soll sich jetzt ändern - denn nun gibt es Finike T U R G , ein Zusammenschluss von 25 jungen Phöniziern aus dem Ort, der sich im Februar 98 manifestierte und sich die hauptsächlich touristische Entwicklung der Region auf die Fahnen geschrieben hat.
Zu den geplanten Aktivitäten gehören neben der weiteren Entwicklung baulicher Art der Umweltschutz, die Präsentation (unter gleichzeitigem Schutz allerdings) der historischen Stätten, sowie der Besonderheiten in und um Finike (bekanntes Zitrusfrucht-Anbaugebiet z.B.)
Ferner sollen Seminare, Symposien, Festivals und Kampagnen verschiedener Art sowohl die Bevölkerung über die Segnungen des (richtig eingesetzten) Tourismus aufklären, als auch dem Besucher die Stadt interessant machen.
Wissenswertes zu Finike
Finike war bereits im 5. Jh. v. Chr. als Phoinikos bekannt und lebte dank seiner Hafenanlage vom Im- und Export. Heute zählt es 10 000 Einwohner und wird sich dank des neuen Hafens, der mit 450 Liegeplätzen der zweitgrösste in der Türkei ist, auf kommenden (Wasser-)Tourismus einstellen dürfen. Zur Zeit noch lebt Finike aber von der Landwirtschaft, so ist es nicht verwunderlich, dass das Symbol von Finike die Orange ist, decken doch die Bauern der unmittelbaren Umgebung 40% des gesamttürkischen Gemüse- und Orangenbedarfs ab!
Für den Touristen bietet die nähere Umgebung so berühmte Stätten wie
die versunkene Stadt Kekova, zu erkunden mittels einer wunderschönen Bootstour
der brennende Berg Olympos
die Felsengräber von Myra
die Nikolauskirche in Demre
und das gewaltige Arykanda
Die herrlichen Strände am glasklaren Mittelmeer sind noch nicht überfüllt und eignen sich hervorragend zum "Seele-baumeln-lassen"
Man sieht also, einem sowohl abwechslungsreichen als auch kulturell informativen Urlaub steht nichts mehr entgegen.